Triggerpunkte - Kopfschmerzen durch Verspannungen und Verklebungen?

Triggerpunkte sind verklebte Bindegewebsstrukturen auf dem Muskel. Diese verhindern ein Durchlassen des Lymphflusses und Sauerstoffs und führen somit zu Nährstoffunterversorgung des Muskels.

Diese Schmerzpunkte strahlen meist bei der Druckmassage aus, zum Beispiel in den Nacken. Hier zieht sich der Schmerz in den Kopf – was Migräne auslösen kann. Triggerpunkte an der Wade strahlen zum Rücken aus und führen beispielsweise zu Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Ein verklebter Triggerpunkt verändert die Funktion der Muskulatur und so kommt es zu Ausweichbewegungen, um diesen Schmerz zu kompensieren. Wir begeben uns in die sogenannte Schonhaltung, die die Schmerzen meistens nur noch schlimmer macht.

Die Wenigsten wissen jedoch, dass nicht nur Schonhaltungen, sondern auch Stress, schlechter Schlaf sowie fehlende Nährstoffe der ideale Nährboden für Triggerpunkte sind. Aus diesem Grund entwickelten wir gemeinsam mit Ärzten, Athleten und Physiotherapeuten das Gelenkesupplement –  MOBILITY.
Wir klären auf und zeigen, wie du einen Triggerpunkt erkennen und behandeln kannst.

Hat jeder Mensch mit chronischen Schmerzen zu kämpfen?

Nicht bei jedem, aber etwa 8 bis 15 Millionen, der in Deutschland lebenden, Menschen ist das so. Dazu sollte man wissen, dass der Mensch über 400 Muskeln hat und somit sehr viele Bereiche verklebt sein können. Selbst Leistungssportler oder Menschen die sich ausreichend bewegen, wie zB. CrossFitter, bleiben davon nicht verschont.

Woran erkennt man einen Triggerpunkt?

Indikatoren sind zum Beispiel chronische Muskelverspannungen, Schmerzen in Schulter-, Knie- oder Hüftgelenk, Rückenschmerzen und das Schulter-Nacken-Syndrom. Auch Gesichtsschmerzen, Kiefergelenkstörung, Zahn- und Ohrenschmerzen oder Schwindel gehören zur Liste. Tennisarm und Golferellenbogen, Gesäßschmerzen, Bandscheibenprobleme, Arthrosen, Leistenschmerzen, Meniskusprobleme, Wadenkrämpfe, Fibromyalgie oder Schmerzen nach Operationen sind ebenfalls als Auslöser bekannt. Die klassische Medizin verschreibt dann gerne Schmerzmittel, anstatt sich die Ursachen näher anzusehen. Meist lassen sich durch gezielte Massagen und Therapien die Schmerzen lösen und so kann die Einnahme von schädlichen Medikamenten vermieden werden.

Wie fühlen sich Triggerpunkte an?

Die wohl bekanntesten Triggerpunkte befinden sich an deiner Nackenmuskulatur. Lege deine Hand auf deinen Nacken. Lasse nun deine Finger mit etwas Druck über deine Haut gleiten. An einigen Stellen wirst du leichte Knubbel fühlen. Diese - meist runden - Verhärtungen sind Triggerpunkte. Drücke nun mit deinem Zeige- und Mittelfinger auf den Punkt. Eventuell spürst du ein Ziehen oder einen stechenden Schmerz. Erhöhe oder verringere den Druck, so, dass du die Selbstmassage gut aushalten kannst. Atme währenddessen tief und langsam in den Bauch. Nach einigen Minuten spürst du, wie der Schmerz an der Triggerpunktstelle weniger wird. Triggerpunkte sind eine Ansammlung aus Schlacken und Haarfasern. Durch Druck auf den Punkt können sich diese Ansammlungen wie bei einem Staudamm lösen und über die Lymphflüssigkeit wieder abtransportiert werden.

Wie sieht eine Triggerpunktbehandlung aus? 

Die Triggerpunktmassage gehört zu den manuellen Therapieformen und arbeitet auf neurophysiologischer Ebene. Neben der richtigen Nährstoffaufnahme, einem klugen Trainingsaufbau und zielgerichteten Regenerationstechniken, kümmern wir uns holistisch um die Gesundheit des Kunden: Durch bestimmte Massagegriffe und Techniken können die Schmerzen in der Muskulatur gelindert werden. Der Körper hat eine Topografie, also gewissermaßen eine Landkarte, über diese wissen unsere Coaches Bescheid und können somit tief in das Heilungsgeschehen eingreifen. Die speziellen Ausbildungen qualifizieren uns diese Punkte zu lokalisieren. Diese Schmerzauslöser werden mit Druck der Hand beeinflusst, um so die Schmerzmuster aufzulösen. Eine Lösung der Faszien, das sind die sich um den Muskel umgebenden Häute, bewirkt einen besseren Bewegungsablauf. Zusätzliche Dehnübungen mindern ebenfalls den Schmerz.


Wie oft sollte man eine Triggerpunktmassage machen lassen?

Über die Anzahl der Behandlungen lässt sich nichts Konkretes sagen. Bei dem einem hilft sogar schon eine Sitzung, bei anderen sind bis zu zehn nötig. Die Behandlung nur mit Massagen alleine, reicht meist nicht aus um die Triggerpoints zu lösen. Bei einer ganzheitlichen Behandlung gehören Mobilisationsübungen, die sogenannten Corrective Exercises, genauso zum Programm wie Dehnungseinheiten und ein zielgerichtetes Krafttraining - unter anderem für die Rumpfmuskulatur. Gemeinsam mit dem Kunden entwickeln wir ein Programm, damit dieser so schnell wie möglich seinen Alltag wieder schmerzfrei bewältigen kann. Zur Behandlung können auch Tools wie die TheraGun, Blackroll und Massagerollen sowie Triggerbälle genutzt werden.


Wie kann man Triggerpunkte vermeiden?

Hast du trotz guter Ernährung und ausreichend Mobilitätstraining immer wieder mit Bewegungseinschränkungen, wiederkehrenden Verletzungen oder Gelenkabbau zu kämpfen? Oder kommen deine Triggerpunkte immer wieder zurück, obwohl du dich ausreichend um Massagen kümmerst? Oftmals werden Schmerzen nicht durch Fehlstellungen, sondern durch Abnutzung von Knorpel und Gelenkschmiere sowie Nährstoffmangel im Gelenk hervorgerufen. Aus diesem Grund entwickelten wir gemeinsam mit Ärzten und Athleten MOBILITY - unseren Gelenke- und von unseren Kunden liebevoll genannten "Anti-Aging von Innen" Drink zur Versorgung mit Gelenknährstoffen als Prävention zu Gelenkverschleiß und Therapie nach (Sport-)Verletzungen.